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FAQ Seite 1

Welche Eigenschaften muss ein PC oder Notebook haben, damit ich ein Pappradio daran betreiben kann?


Zur Verwendung des Pappradios sollte ein PC oder Notebook mindestens folgende Ausstattung haben: 1 GHz Prozessor, 256 MB Hauptspeicher, 50 MB freier Festplattenplatz und eine für I/Q Empfang taugliche Soundkarte. Zur Zeit wird nur MS Windows als Betriebssystem unterstützt. Geplant ist aber auch die Ansteuerung unter Linux und eventuell MacOS.

Welche Soundkarten sind geeignet für I/Q basierende Empfänger?


Wir haben in den vergangenen 3 Jahren sehr viele Soundkarten ausprobiert. Auf aktuellen Mainboards und in aktuellen Notebooks werden vor allem sogenannte "HD" Soundchips verwendet. Diese werden von den Herstellern Realtek, Via und IDT produziert. Generell sind anscheinend alle "HD" Soundkarten für die Verwendung mit dem Pappradio geeignet.

Die PCI / PCI-Express und größeren USB Soundkarten vonCreative sind generell auch für den Betrieb mit dem pappradio geeignet, haben allerdings die Eigenheit, einen der beiden Kanäle um ein Sample zu verschieben. Dies kann zB in Winrad ausgeglichen werden, aber andere Programme wie zB. Dream können dies nicht und unterdrücken keine Spiegelfrequenzen.
Wichtig ist, dass der Line-In Eingang als Stereoeingang ausgeführt ist, da sonst können Spiegelfrequenzen nicht aus dem Spektrum herausgerechnet werden.
Weitere Informationen über Soundkarten können Sie hier finden.

Welche Antennen können Sie empfehlen?


Es ist schwierig, generelle Empfehlungen für alle Situationen auszusprechen. Wenn Sie wenige Störquellen in der Umgebung haben und genügend Platz im Garten, ist eine Langdrahtantenne, die möglichst hoch aufgehängt wird, sicher immer eine gute Lösung.
Langdrahtantennen
empfangen vorzugsweise das elektrische Feld der Radiowellen. Leider sind auch ein Großteil der lokalen Störungen, die durch Geräte, Schaltnetzteile oder Leuchtstoffröhren erzeugt werden, Störungen im elektrischen Feld. Diese werden natürlich auch von der Antenne empfangen und an den Empfänger weitergeleitet. Dies kann zu einer deutlichen Verschlechterung der Radiosignale führen. Daher sollten Langdrahtantennen immer möglichst weit entfernt von möglichen Störquellen (Häuser etc) aufgebaut werden.

Vielen bleibt eine solche Lösung aufgrund von Platzmangel leider verwehrt.  Wenn man die Möglichkeit hat, zB einen Mast im Garten aufzustellen, kann auch eine aktive (Stab-)Antenne eine sehr gute Lösung sein. Sie empfängt aus allen Richtung und der aktive Teil sorgt für eine gute Anpassung auch der tiefen Frequenzen an Antennenkabel und Receiver. Stabantennen sind nicht besonders groß und sind daher unauffällig. Leider empfangen die meisten Aktivantennen ebenfalls vorzugsweise das elektische Feld der Radiowellen und sind daher auch empfindlich auf elektrische Störungen durch Geräte und Leuchten.
Was also tun, wenn man keine störarme Umgebung hat und nicht viel Platz im Garten? Hier bieten magnetische Antennen eine Alternative. Sie empfangen wie schon der Name sagt, vorzugsweise das magnetische Feld der Radiowellen. Magnetische Antennen findet man hauptsächlich als Loopantennen (150 kHz - 30 MHz) und als sogenannte Ferritantenne (vorwiegend im Mittel- und Langwellenbereich genutzt) vor.
Neben ihrer Eigenschaft, dass sie vorwiegend die magnetische Komponente von Radiowellen empfangen, haben magnetische Antennen auch den Vorteil, das sie eine Richtwirkung haben, oder umgekehrt, Störungen aus bestimmten Richtungen zum Teil ausblenden können.
Der Vorteil ist aber auch gleichzeitig Nachteil: eine magnetische Antenne sollte, wenn immer möglich so aufgebaut werden, dass sie drehbar ist. Indoor ist dies leicht von Hand möglich, ausserhalb der Wohnung wird das schon schwieriger, sodass ein elektisch betriebener Rotor durchaus empfehlenswert ist

Ist es kompliziert, das Pappradio einzurichten und zu betreiben?


Wenn man weiß, wie es geht, ist es eigentlich ganz einfach. Dieser Satz, so profan er auch klingt, tirfft auch hier zu. Wenn man einmal gesehen hat, wie das Signal "durch den Computer läuft" und wie das Ergebnis aussehen sollte, ist alles kein Problem mehr. Dieser Vorgang wird durch die Installationsroutune stark vereinfacht. Für den Benutzer reicht es, sich ein wenig mit den "Windows-Mixern", also der Steuerung der Audio Ein- und Ausgänge zu beschäftigen. Dann kann er sich schon der eigentlichen Empfängersoftware und dem Empfang widmen.
Treiber brauchen  beim Pappradio nicht installiert werden, das Gerät wird am USB selbstständig erkannt und eingebunden.

Durch viele lokale Störungen kann ich mit meinem Weltempfänger kaum etwas empfangen. Wird der Empfang bei der Verwendung von SDRs besser?


Zaubern kann das Pappradio leider nicht: Wenn die Nutzsignale im Äther von lokalen Störungen komplett zugedeckt werden, kann der Abstand zwischen Nutzsignal und Störung leider auch nicht durch die Verwendung von Softwaredefinierten Empfängern wieder verbessert werden.
Was möglich ist, ist eine Verbesserung des Empfangs durch Ausfiltern von Störungen durch störende benachbarte Kanäle über die enorm guten digitalen Filter oder auch eine verbesserung der Verständlichkeit des Signals durch digitale Aufbereitung der empfangenen Stationen.
Generell ist es in diesen Fällen daher empfehlenswert, entweder einen besseren Standort für die Antenne zu suchen oder aber auch eine andere Antennenform in Betracht zu ziehen (Stichwort "magnetische Antenne", siehe weiter oben).

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